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Technisches Projekt & Dokumentation

Platinen verzinnen

ProjektseiteAktualisiert am 26.07.2026

Praxis-Tipp 3

Selbst geätzte Platinen verzinnen

Eine dünne Zinnschicht schützt Kupferflächen vor Oxidation und verbessert die Lötbarkeit. Die hier gezeigte Werkstattmethode arbeitet mit Verzinnungspaste und kontrollierter Heißluft.

Epoxidharz-Platine
Geeignete Verzinnungspaste
Heißluftwerkzeug
Schutzbrille und Handschuhe
1

Platine vorbereiten

Die Methode setzt eine saubere, geätzte Epoxidharz-Platine voraus. Fette, Oxide und Rückstände entfernen, damit die Paste gleichmäßig benetzt.

2

Paste dünn auftragen

Nur eine gleichmäßige, sparsame Schicht geeigneter Weichlöt- oder Verzinnungspaste verwenden. Die Herstellerhinweise haben Vorrang.

3

Kontrolliert erwärmen

Die Platine mit dem Heißluftwerkzeug gleichmäßig erwärmen, bis sich eine geschlossene Zinnschicht bildet. Nicht punktuell überhitzen: Verfärbung oder Verzug sind Warnzeichen.

4

Abkühlen und reinigen

Die Platine auf einer hitzefesten Unterlage vollständig abkühlen lassen. Anschließend Flussmittelreste nach Herstellerangabe entfernen und alle Leiterbahnen kontrollieren.